eSwimming

 

Eine Intitative zur Verbreitung von Schwimmen als Therapie
Newsletter Nr. 1, Mai 2010

 

 

Das eSwimming Projekt

Willkommen zur ersten Ausgabe des Newsletters des eSwimming Projektes.

 

Das Projekt wurde mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union gegründet, um die Verwendung von Schwimmen als Therapieform zu fördern. Durch die Arbeit von engagierten Gruppen hat sich herausgestellt, dass Schwimmen auf die Menschen mit Behinderung oder besonderen Bedürfnissen eine sehr positive Wirkung hat. Aber wenn man Europa als Ganzes betrachtet, stellt man fest, dass es viele Leute gibt, die keine Gelegenheit  haben, Schwimmen als Therapie zu erleben. So etwa ein Sechstel der Altersgruppe 16-64 hat ständig gesundheitliche Probleme oder eine Behinderung, was bedeutet, dass es ein erhebliches Potenzial gibt, Schwimmen als Therapieform zu erweitern.

 

Das Ziel des Projektes ist, die moderne Kommunikationsmittel zu nutzen (Internet, usw.), um das Wort zu verbreiten und dadurch so viele Menschen wie möglich (Schwimmer, Eltern, Ausbilder und potenzielle ehrenamtliche Helfer) über die Vorteile des Schwimmens bekannt zu machen.

 

Ein Ziel des Projektes war es, ein Portal mit Bildungs-und Werbematerialien zu entwickeln. Die sind jetzt verfügbar auf www.eswimming.eu und wir würden uns über jegliche Rückmeldung sehr freuen.

Im nächsten Monat werden wir ein Video über das Schwimmen zur Verfügung stellen. Es wurde in der slowenischen Stadt Velenje, der Heimatstadt des Projektkoordinators IPAK, gefilmt. Dr. Stanko Blatnik von IPAK verfügt über professionelle Kenntnisse in Physik und Technik und entwickelte viele Projekte zur Förderung der Innovationen in verschiedenen Teilen Europas. Er schwimmt gern, speilt gern Wasser-Basketball und ist vor allem an der Ausbildung der behinderten Schwimmer interessiert, was auch zum vorliegenden Projekt führte.

 

Neben IPAK arbeiten an dem Projekt noch vier weitere Partner. Das italienische Forschungszentrum Amitié aus Bologna beschäftigt sich vor allem mit der Entwicklung der beruflichen Kompetenzen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie; das Innovation in Learning Institut (ILI), das zu der Universität Erlangen-Nürnberg gehört, hat viel Erfahrung in der Entwicklung von lernender Systeme für spezielle Zielgruppen; Scienter España aus der spanischen Stadt Granada entwickelt neue Formen der beruflichen Bildung und Going Nova aus dem schottischen Hochland und Inseln konzentriert sich auf Kommunikation und Innovation.

 

Das Projekt ist hier um Ihnen zu helfen. Motivation für das Projekt waren die Arbeit der Trainer in ganz Europa und der Wunsch, so viel wie möglich zu tun, um ihre Leistungen zu würdigen und die Anderen zu ermutigen, sie dabei zu unterstützen. Wenn Sie meinen, wir können Ihnen helfen, melden Sie sich. Wir werden uns freuen.  

 

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Die Methode Halliwick

Eine der effektivsten Methoden um schwimmen zu lernen hat gerade ihr 60. Jubiläum gefeiert. Die Methode wurde als Ergebnis der festlichen Veranstaltung entwickelt, die von der Londoner Schwimmverein organisiert wurde um das Geld für eine lokale Schule für Mädchen mit besonderen Bedürfnissen zu sammeln (die Halliwick-Schule).

 

Bei dieser festlichen Veranstaltung saßen die Mädchen von der Schule im Publikum und beobachteten die Club-Mitglieder, wie sie schwammen. Ein paar von den Mädchen fand Wasseraktivität und Spaß im Wasser sehr interessant.

 

Auf dem Rückweg fragte der Schwimmtrainer James McMillan seine Frau und die Mädchen, ob es ihnen gefallen hat. Die Antwort könnte man in Gesichter der Mädchen deutlich sehen: "Oh, es wäre so toll wenn wir das auch tun könnten."

 

Er war eine Weile still und dann plötzlich sagte er: "Und warum nicht?"

In den nächsten Wochen machten sich die Gründer des Vereins viele Gedanken und führten Diskussionen. James McMillan sagte: "Sie sind Kinder, wie unsere, warum könnten sie sich nicht mit diesem Sport befassen? Das Wasser scheint ein sehr geeigneter Spielplatz für sie zu sein. "

 

Es wurden private Schwimmkurse organisiert, die einen großen Erfolg hatten. Eines der Clubmitglieder erinnert sich daran: "Nach ihren wunderbaren planschen im Wasser und unserem Versprechen, dass sie nächste Woche wieder kommen könnten, gingen wir alle nach Hause müde, aber glücklich. Mac hat gesagt, dass wir eine Schwimm-Methode für die Menschen mit besonderen Bedürfnissen entwickeln müssen und dass wir dabei zwei Ziele im Auge behalten müssen – Fähigkeit und Normalität".

 

James McMillan, der Maschinenbau studierte, beschloss einige der Prinzipien der Hydrodynamik zu verwenden. Er entwickelte eine Methode aus zehn Schritten, bei der sich die Menschen im Wasser sicher und vertraut fühlen und zugleich ihre Fähigkeiten und Gleichgewicht entwickeln.

 

Das war der Anfang von was wir heute als Halliwick-Methode kennen. James-McMillan-Programm beinhaltet die Entwicklung von Selbständigkeit im Wasser und setzt dabei auf drei wichtige Konzepte: mentale Anpassung an Wasser, Gleichgewichtskontrolle und Bewegung im Wasser. Das Programm ist geeignet für alle, besonders wertvoll und nützlich ist es aber für die Menschen mit besonderen Bedürfnissen oder Lernbehinderungen.

 

Ein Teil der psychischen Anpassung an das Wasser ist für Schwimmer auch die Art und Weise, wie sie auf die unterschiedliche Umgebungen oder Aufgaben reagieren, wie sie lernen, automatisch zu reagieren. Gleichgewichtskontrolle beinhaltet die Aufrechterhaltung der Position und Positionsänderung durch die vollständige Kontrolle über die Situation im Wasser, was zu einem immer besseren Gleichgewichtsfinden durch minimale Bewegung führt. Bewegung an sich beinhaltet aber geistige Kontrolle und Organisation und Körperkontrolle.

 

Mehr Informationen über Halliwick Methode finden Sie im Internet z. B.:

http://www.halliwick-slovenija.si/ (Schwimmverein Halliwick Slowenien) und

http://www.halliwick.eu

 

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Projektpartner

 

IPAK - Innovation Center in Velenje (Slowenien) - Koordinator des Projekts
Amitié srl - Forschungsinstitut in Bologna (Italien)
ILI / FIM - Teil der Universität Erlangen-Nürnberg (Deutschland)
Scienter España - Entwicklung von Systemen in Granada (Spanien)
Going Nova - Kommunikation und Innovation Gruppe (Schottland UK)

 

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Verteilung und Urheberrechtsschutz

Für weitere Informationen und Mitteilungen an uns, besuchen sie die eSwimming Webseite: www.eswimming.eu
Wenn Sie möchten, dass ein Kollege oder Bekannter den eSwimming Newsletter erhält, senden Sie bitte die entsprechenden Kontaktdetails an info@eswimming.eu. Geben Sie dabei bitte die bevorzugte Sprachversion an. Wenn Sie keine weiteren Ausgaben dieses Newsletters erhalten möchten, senden Sie bitte einfach eine kurze Nachricht mit der Bitte um Löschung aus dem Verteiler an info@eswimming.eu

 

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Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

 

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