eSwimming

 

Eine Intitative zur Verbreitung von Schwimmen als Therapie
Newsletter Nr. 3, November 2010

 

 

"Wir wissen, dass Sie es können!"

"Schwimmen kann das Leben von Menschen mit Behinderungen wirklich ändern. Und die Halliwick-Methode kann dabei helfen. Ich freue mich, dass wir mit Hilfe des europäischen Projektes eSwimming die Gelegenheit bekommen haben, die Bedeutung der Halliwick-Methoden zu betonen."

 

Mit diesem Satz endete Dr. Stanko Blatnik aus Velenje das letzte Partnertreffen im Projekt eSwimming. Das Ergebnis des zweijährigen Projektes ist unter anderem auch die Webseite in sechs Sprachen (www.eswimming.eu) mit Materialien für Trainer, Eltern und Schwimmer auf der unser Slogan: "Wir wissen, dass Sie es können!" promoviert wird.

 

Die Gruppe aus Velenje, die die Webseite verwaltet, wird nach dem Ende des Projektes (Ende des Monats) weiterhin neue Materialien hochladen, da das Interesse für die Website und den Inhalt immer größer wird.

 

Beitrag über die Projektarbeit ist auch auf YouTube-u im Video "Ich spüre das Wasser" zu sehen (www.youtube.com/watch?v=dA-DC1SMjqw). Video ist auch auf DVD erhältlich und würde speziell für die Schwimmgruppen konzipiert. Das Video wurde im schottischen Hochland von der slowenischen Künstlerin Selena Kuzman produziert und stellt den Beitrag der schottischen Partner Going Nova an dem Projekt dar. Die Aufnahmen wurden in Velenje gemacht. 

Der Anfänge der Halliwick-Methoden reichen zurück in Jahr 1949, als ein Londoner Schwimmverein eine Wohltätigkeitsveranstaltung organisierte, um das Geld für eine lokale Schule für Mädchen mit besonderen Bedürfnissen – die Halliwick-Schule zu sammeln. Bei dieser festlichen Veranstaltung saßen die Mädchen von der Schule im Publikum und beobachteten die anderen, wie sie schwammen. 

 

Auf dem Rückweg fragte sich der Schwimmtrainer James McMillan ob nicht die Mädchen das auch tun könnten.

Er war eine Weile still und dann plötzlich sagte er: "Und warum nicht?"

 

James McMillan, der Maschinenbau studierte, beschloss einige der Prinzipien der Hydrodynamik zu verwenden. Er entwickelte eine Methode aus zehn Schritten, bei der sich die Menschen im Wasser sicher und vertraut fühlen und zugleich ihre Fähigkeiten und Gleichgewicht entwickeln.

 

Das war der Anfang von was wir heute als Halliwick-Methode kennen.

Ihr größter Vorteil ist, dass sie für alle Personen mit verschiedenen Behinderungen geeignet ist.

 

Das Projektziel war, die durch diese Methode erzielte Ergebnisse, die Trainer und die Internationale Halliwick Vereinigung zu promovieren. Im Oktober gab es mehrere Vorträge, die die Bedeutung des Schwimmens für Menschen mit besonderen Bedürfnissen hervorhoben, und die die Möglichkeiten, wie die Halliwick-Methode helfen kann, präsentierten.

 

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Auf dem Workshop in Slowenien wurden die Pläne für das nächste Jahr gemacht

Am internationalen Workshop in Velenje, der an den 26. Oktober stattfand, nahmen die Teilnehmer aus Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Spanien und Slowenien teil.

 

Velenje ist die Heimstadt von IPAK, des slowenischen Innovation Group und des eSwimming Projektkoordinators. Dr. Stanko Blatnik von IPAK begann den Tag mit der Beschreibung des Projekts und dessen Leistungen. Nastja Brišnik sprach über ihre Erfahrungen aus dem Schwimmkurs für Menschen mit Behinderungen in Velenje. Katarina Praznik und Maja Garbajs beschrieben die Fortschritte der Halliwick-Methoden in Slowenien.

 

Alle Teilnehmer des Workshops fanden die Präsentation von Alejandro Ceballos aus Spanien sehr interessant. Alejandro beobachtet die Genesung der Menschen mit schweren, langfristigen Verletzungen und Kinder mit Down-Syndrom. "Es war interessant zu sehen, wie das regelmäßige Schwimmen zu einer spürbaren Verbesserung des Gesundheitszustandes von Menschen mit besonderen Bedürfnissen führen kann", sagte einer der Workshop-Teilnehmer nach der Präsentation.

Sanja Selimović von der Universität Tuzla in Bosnien und Herzegowina sprach über die Rolle des Schwimmens für Kinder mit besonderen Bedürfnissen und wie man ihre Fortschritte überwachen kann. Sie erzählte, wie das eSwimming Projekt und IPAK Schwimmen als Therapie in Bosnien und Herzegowina einführten.

Während des Workshops fand eine angeregte Debatte statt. Die Teilnehmer tauschten die Erfahrungen aus den verschiedenen Ländern aus. Sie entwickelten auch Ideen für die weitere Zusammenarbeit.

 

Teilnehmer aus Rijeka beschlossen, nächstes Jahr einen ähnlichen Workshop in Kroatien zu organisieren.

 

Die Workshop-Teilnehmer nutzten die Gelegenheit an Übungen im Schwimmbad teilzunehmen, um aus erster Hand zu erfahren, wie die Halliwick-Methode für die Menschen mit Behinderungen in Velenje ausgeübt wird. Alejandro Ceballos übernahm eine aktive Rolle in der praktischen Arbeit.

 

Dr. Blatnik war am Ende des Workshops mit dem Ergebnis sehr zufrieden. "Der Workshop war sehr erfolgreich und wir werden ihn im nächsten Jahr erneut in Velenje organisieren."

 

Delavnica v Velenju Delavnica v Velenju Delavnica v Velenju

 

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Workshop in Spanien: Förderung von eSwimming in Granada

In spanischen Granada organisierte der Verein für Menschen mit Down-Syndrom Granada (bekannt als Granadown) gemeinsam mit spanischem eSwimming Partner Scienter España am 28. Oktober einen Workshop.

 

Die Einzelheiten der Halliwick-Methode präsentierte spanischer Experte Javier Gueita, Professor für Physiotherapie an der Universität von Juan Carlos I. de Madrid. Er beschrieb die Vorteile des Schwimmens für Menschen mit Down-Syndrom und erläuterte die verschiedenen Teile des "10 Punkte" Programms, wie z. B. die Kernstabilisierung, die wichtigsten Grundsätze der Bewegung und Ansatz zur Vermeidung von Stürzen. Das Verfahren bezeichnete er als reaktive Therapie, als Anreiz-basierten Ansatz zur Problemlösung und als eine Methode, die sich zur Behandlung von chronischen Schmerzen geeignet.

 

Javier Ceballos, der Schwimmtrainer von Granadown, sprach von einer Reihe von praktischen Techniken und führte dann die Übungen im Schwimmbad des Clubs. Am Training nahmen mehrere Schwimmer jeden Alters mit unterschiedlichen Schwimmfähigkeiten teil.

 

"Der Workshop war sehr erfolgreich", sagte einer der Mitarbeiter in Scienter España. "Über 25 Personen nahmen an dem Workshop teil. Das war ist eine gute Gelegenheit für die Präsentation des eSwimming Projektes und der Halliwick-Methode, die in Spanien noch unbekannt ist. Wir wissen die Teilnahme aller Beteiligten sehr zu schätzen. Sie waren uns eine große Hilfe. Wir haben sämtliche Präsentationen des Projektes ausgeführt um das eSwimming Projekt zu promovieren.

 

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Workshop in Italien:  ein Tag voller Attraktionen und Freude

Während dieser Zeit wurde in Italien ein eintägiger Workshop über das eSwimming Projekt und die Halliwick-Methode organisiert, als Teil des Kurses, die an der Universität Bologna gelehrt wird. Kurs der Sportwissenschaft für Behinderte führte Professor Melissa Angela Milani als ein Teil des Lehrplans der Fakultät für Sport und Motorik.

 

Die Veranstaltung organisierte der italienische Partner im eSwimming Projekt, die Forschungs- und Ausbildungsgruppe Amitié in Zusammenarbeit mit der Fakultät Bologna.

 

Die Teilnehmer lernten erst das Projekt eSwimming und dann Dall'Acqua Projekt "Water and beyond " ("Vom Wasser und hoch ") kennen. Dies ist ein Schwimmprojekt für Menschen mit besonderen Bedürfnissen, die von Villaggio del fanciullo Sportsklub in Bologna durchgeführt wird. Die Teilnehmer sahen sich auch eine kurze Videopräsentation über die Arbeit des Vereins Aquamondo Varese an.

 

Der zweite Teil des Workshops konzentrierte sich auf die Halliwick-Methode. Die Methode wurde von dem italienischen Experte Marco Barile präsentiert, dem Mitglied der Internationalen Halliwick Vereinigung und der Internationalen Stiftung für Wassertherapie (International Aquatic Therapy Stiftung).

Er erklärte die Entstehung und die Geschichte der Halliwick-Methode und stellte das Programm "10 Punkte" und seine Grundsätze vor.

Die Teilnehmer gingen dann ins Schwimmbad, wo er dann den zwanzig Teilnehmern, die sich für ein spezielles Zwei-Stunden-Workout-Programm angemeldet haben, das "10 Punkte" Program demonstrierte.

 

Eines der Amitié-Mitglieder sagte zum Schluss: "Es war ein wirklich einzigartiges Ereignis. Die Halliwick-Methode ist in Italien noch nicht so bekannt wie in einigen anderen europäischen Ländern. Deswegen war der Workshop eine gute Gelegenheit für viele diese Methode besser kennen zu lernen und mit dieser Methode zu experimentieren. Sie haben die Gelegenheit bekommen, einige Teile des "10 Punkte" Programms auszuprobieren und in einer sehr angenehmen Atmosphäre der Spiele und Lieder sowie bei den gemeinsamen Halliwick-Übungen zu genießen. Es war ein Tag voller Attraktionen und Freude. "

 

Delavnica v Italiji Delavnica v Italiji Delavnica v Italiji

 

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Verteilung und Urheberrechtsschutz

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